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In Laos gibt es staatliche, traditionelle und regionale Feiertage sowie zahlreiche Pagodenfeste. Feste und Zeremonien richten sich nach dem Mondkalender, weshalb die genauen Termine von Jahr zu Jahr unterschiedlich sind.

21. Februar 2008: Wat Phou - Tempelfest 
Im Süden von Laos nahe Champasak befindet sich der Bergtempel Vat Phou. Einmal im Jahr zum Tempelfest erwachen die imposanten, teils noch vom Dschungel überwucherten Ruinen des über tausend Jahre alten Wat Phou, ein Vorläufer der späteren Khmer-Tempel, aus ihrem Dornröschenschlaf. Von weither strömen tausende Pilger bis von Kambodscha und Thailand herbei, darunter auch viele Hill Tribes in ihren bunten Trachten. Die Buddha-Figuren in den Ruinen des früheren Hindu-Tempels erhalten neue safrangelbe Roben. Vor den Bildnissen beten die Gläubigen und opfern ihnen Kerzen, Räucherstäbchen und Blumen. Zum Fest gehört natürlich ein großer Jahrmarkt mit vielen Verkaufsständen, die Produkte nicht nur der Umgebung sondern auch aus dem angrenzenden Thailand und sogar aus Kambodscha und Vietnam feilbieten. Es gibt Elefantenrennen, Büffel- und Hahnenkämpfe und traditionelle Musik und Volkstänze.

13. - 15. April 2008: Boun Pi Mai - Neujahrsfest
Wie in Kambodscha und Thailand findet das Neujahrsfest in Laos Mitte April statt. Das Neujahr wird mit einer typischen Mischung aus fröhlichem Überschwang und inniger Frömmigkeit gefeiert. Die Häuser werden gründlich gereinigt und in neuen Kleidern ziehen die Gläubigen zum Beten in die Tempel und opfern Blumen und Früchte. In den Tempelhöfen werden kleine Pagoden aus Sand errichtet und mit Girlanden geschmückt, die Glück und Wohlstand im neuen Jahr bringen sollen. Die Straßen sind erfüllt vom emsigen Treiben mit Prozessionen, Umzügen, Volkstanz und Volksmusik. Vor allem in Luang Prabang wird das Fest besonders prunkvoll, u.a. mit einer großen Elefantenprozession und der Wahl einer Schönheitskönigin begangen.

19. Mai 2008: Boun Bang Fai – Buddhas Gedenkfeier und Raketenfest  
Zeitgleich mit der Gedenkfeier an Buddha (Visak), findet das Raketenfest statt. Raketen werden in den Himmel geschickt, um von den Göttern reichlich Regen und dadurch eine gute Ernte zu erbitten. An Umzügen, Musik und Tanz darf es bei dieser Festlichkeit nicht fehlen. Insbesondre in der Hauptstadt Vientiane und Luang Prabang geht es richtig aufregend zu.

August 2008: Haw Khao Padap Din – Gedenkfeier an Verstorbene
Im Mittelpunkt dieser Gedenkfeier steht ein buddhistisches Ritual, mit dem die Toten für eine gute Wiedergeburt endgültig von ihrer körperlichen Hülle befreit werden sollen. Zur Vorbereitung auf das Fest kochen die Familien einen süßen Reisbrei. Zusammen mit einer geschälten Banane wird er in ein Bananenblatt gewickelt und gekocht. Diese Speise, genannt “khao tom”, überreicht man zum Fest Freunden und Verwandten. Aber auch an die Erdgeister muss gedacht werden, in deren Reich die Toten ruhen. Dann ziehen die Menschen zu den Tempeln, um mit den Mönchen zu beten. Am Nachmittag sorgen mancherorts Bootsrennen für Unterhaltung.

14. Oktober 2008: Khao Phansa – buddhistische Fastenzeit und Drachenbootrennen

Während der Monsun-Regenzeit ziehen sich die buddhistischen Mönche in Klöster zurück, um sich der Meditation und dem Gebet drei Monate lang zu widmen und so spirituell zu erneuern. Während dieser Fastenzeit dürfen sie das Kloster nachts nicht verlassen und unterliegen strengen religiösen Regeln. Dies ist auch die Zeit, zu der junge Männer und Knaben für einen begrenzten Lebensabschnitt ins Kloster gehen und Novizen ins Kloster eintreten.

Zur gleichen Zeit wird vor allem in Vientiane und Savannakhet das fröhliche Wasserfestival mit Drachenbootrennen groß gefeiert. Von überall strömen die Menschen zum Beten und Opfern in die Tempel. Großer Beliebtheit erfreuen sich die Drachenbootrennen. Abendliche Kerzenprozessionen verwandeln die Ortschaften in ein Lichtermeer. Kleine Lichterschiffchen, die in den Fluss gesetzt werden, bringen die Flüsse zum Erstrahlen.

12. November 2008: Boun That Luang - Tempelfest
Der majestätische, goldene That Luang, der auch eine Reliquie Buddhas beherbergt, gilt für die Menschen in Laos als nationales Symbol. Schon vor Sonnenaufgang versammeln sich Tausende von Gläubigen vor dem Tempel zusammen mit Hunderten Mönchen aus verschiedenen Landesteilen, die alle Tempel des Landes repräsentieren. Auch im abgeschiedenen, dünn besiedelten Norden von Laos feiert man am That Xieng Tung bei Muang Sing ein großes Tempelfest, zu dem die Landbevölkerung und Bergbewohner aus weitem Umkreis anreisen. Mit Blumen, Speisen, Räucherstäbchen und Kerzen in den Händen umrunden die Gläubigen dreimal die goldene, ganz im Stil des That Luang von Vientiane gebaute Pagode. Am Abend erstrahlt die Pagode im Schein Hunderter Lichter. Das Tempelfest bringt eine willkommene Abwechslung in das eintönige Leben der Landbevölkerung. Bei diesem Fest bietet sich die willkommene Gelegenheit, Familie, Freunde und Bekannte wieder zu sehen, aber auch Heiratswillige zu treffen.

2. Dezember: Nationalfeiertag
Der Proklamation der Demokratischen Volksrepublik Laos am 2. 12. 1975

 

 
 
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