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In Myanmar gibt es staatliche, traditionelle und regionale Feiertage sowie zahlreiche Pagodenfeste. Feste und Zeremonien richten sich nach dem Mondkalender, weshalb die genauen Termine von Jahr zu Jahr unterschiedlich sind.

4. Jänner: Unabhängigkeitstag

9. – 10. Jänner 2008: Manao Festival – Neujahrsfeier in der Katchin-Provinz
Die Bergbewohner der Katchin-Provinz ihr Neujahrs- und Erntefest, mit dem das Zusammengehörigkeitsgefühl und die kulturelle Identität der Bergstämme gepflegt werden soll. Auf dem Fest stehen deshalb Darbietungen der Volkskunst und Volkskultur im Vordergrund.

14. – 15. Jänner 2008: Naga Neujahrsfest
Die Nagas, ein Stamm der tibeto-burmanischen Volksgruppe siedeln im äußersten Nordwesten Myanmars in den Ausläufern des Himalaja. Kaum von der Zivilisation berührt, haben sie ihre ursprüngliche, naturverbundene Kultur und Tradition weitgehend erhalten. Ihr Neujahrsfest der Naga-Stämme in Lahe/Nordmyanmar feiern sie mit eindrucksvoller Präsentation der Naga-Kultur.

1. Februar 2008: HTA-Mane - Reiserntefest
Mit dem Hta- Mané Festival feiern die Menschen von Burma ihr landesweites Erntedankfest. Neben dem Tempelbesuch mit den üblichen buddhistischen Ritualen steht hier eine ganz besondere symbolische Zeremonie im Vordergrund: Das Kochen des “Hta-Mane”, ein Reiseintopf, von dem das Fest seinen Namen hat.

12. – 16. April 2008: Wasserfestival und Neujahrsfest
THINGYAN – das Neujahrs- und Wasserfest von Burma wird landesweit gefeiert. Es ist zugleich die Zeit, zu der “Thagyamin“, der König der Nat-Geister vom Himmel auf die Erde herabsteigt, um die Menschen nach ihren guten und schlechten Taten zu beurteilen. Dorfbewohner legen Blumen und Blätter vor ihren Häusern aus, um den Nat willkommen zu heißen. Er kommt auf einem goldenen Pferd geritten, in seinen Händen hält er einen Topf mit Wasser, ein Symbol für Frieden und Wohlstand im neuen Jahr. Ähnlich wie bei Songkran in Thailand wird Thingyan in fröhlich-aggressiver Weise mit einer Wasserschlacht gefeiert, mit der ein reichlicher Monsunregen beschworen und zugleich alle Verfehlungen des letzten Jahres weggewaschen werden sollen.

17. Juli 2008: Waso Fullmoon Day – Buddhistische Fastenzeit
Während der Monsun-Regenzeit ziehen sich die buddhistischen Mönche in Klöster zurück, um sich der Meditation und dem Gebet drei Monate lang zu widmen und so spirituell zu erneuern. Während dieser Fastenzeit dürfen sie das Kloster nachts nicht verlassen und unterliegen strengen religiösen Regeln. Dies ist auch die Zeit, zu der junge Männer und Knaben für einen begrenzten Lebensabschnitt ins Kloster gehen und Novizen ins Kloster eintreten.

13. Oktober 2008: Dummy – Elefantentanzfestival
Das Tanzfest der Papier-Elefanten um die Shwethalyaung-Pagode in Kyaukse, südlich Mandalay ist Ausdruck buddhistischer Frömmigkeit und Buddha-Verehrung. Im Rahmen der Feierlichkeiten zum Ausklang der Regenzeit ziehen ein übergroßer weißer und ein schwarzer Elefant aus Papier in einer Prozession, begleitet von Musik, tanzend um die Shwethalyaung- Pagode.

13. – 15. Oktober 2008: Tadingyut Festival – Lichterfest
Zum Ende der Fastenzeit wird das Lichterfest landesweit gefeiert.  Beim Thadingyut Festival begehen die Menschen in Burma in zweifacher Weise als Lichterfest. Nach dem Ende der Regenzeit erstrahlt die Sonne wieder im hellen Licht. Überall im buddhistischen Kulturkreis Südost-Asiens feiert man diesen jahreszeitlichen Wechsel mit Lichterfesten. Thadingyut hat jedoch darüber hinaus noch eine tiefer gehende religiöse Wurzel und Tradition. Für die Gläubigen in Burma bezeichnet es nach der Mythologie die Zeit, in der Buddha nach seinem dreimonatigen Aufenthalt (während der Regenzeit) im Himmel, wo er den Geistwesen (Nats) seine Lehre verkündete, wieder auf die Erde hinab stieg.

6. – 12. November 2008: Heißluftballonfestival in Maymyo
In Taunggyi nahe dem Inle-See feiert man mit dem Ballon- Festival ein ganz ausgefallenes Lichterfest. Es gilt der mythologischen Sula-Mani Pagode, die in den himmlischen Sphären (Tavatimsa) im Reich der Nats angesiedelt ist. Ihr zu Ehren werden an mehreren Tagen mehr als dreihundert Heißluftballons jeder Größe und Form in den Himmel aufgelassen. Das Fest beginnt heiter und stimmungsvoll mit Volkstänzen und Lichtprozessionen in den Straßen der Stadt. Dann treten die Betreiber der Heißluftballons in Aktion. Die Ballons sind aus Bambus und Papier gefertigt und werden mit offenem Feuer beheizt. Tagsüber starten Ballons in der Form von Pagoden, Tieren oder Phantasiegestalten in den Himmel. Richtig spektakulär wird es am Abend, wenn unter Jubel große, ballförmige Ballons aufsteigen.

11. November 2008: Robe Weaving Contest – Lichterfest mit Wettweben von Mönchroben
Auch Tazaungdaing gehört in den Reigen der Lichterfeste, die in Burma am Ende der Regenzeit gefeiert werden. Ähnlich wie bei Thadingyut erhellen abends farbige Lampions und andere Lichter Häuser und Straßen und vor allem die Pagoden erstrahlen im Lichterglanz. Mancherorts werden erneut Heißluftballons mit Lichtern in den Himmel aufgelassen. Im Mittelpunkt der Festlichkeiten steht jedoch der Wettbewerb des “Robe weaving”, des Webens von Roben für die Mönche, eine uralte Tradition, die bis auf die Lebzeiten Buddhas zurückgeht. Abends versammeln sich die Menschen an den Pagoden, wo Mädchen und Frauen die Nacht über bis zum Morgen in einem Wettbewerb Stoff für die Roben der Mönche weben.

4. Dezember: Nationalfeiertag

 
 
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