R e i s e v e r l a u f
 
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Überblick

Unsere abenteuerliche Überlandtour führt auf unwegsamer Strecke zu tief im Urwald versteckten Ruinen einer machtvollen Vergangenheit. Beeindruckende Kontraste zwischen einfachen Dörfern, monumentalen Sakralbauten und französischer Kolonialarchitektur in fast unberührt scheinender Landschaft rund um den Mekong – der Lebensader Indochinas. Per Fahrrad, auf kleinen Wanderungen und mit dem Boot wollen wir uns den kulturellen Monumenten, der Natur und den Menschen dieser Region nähern, um so mehr zu erfahren vom „unbekannten Land der Khmer“, das nur langsam aus seiner Abgeschiedenheit erwacht! Einzelne Projektbesuche zeigen uns verschiedene Facetten des kambodschanischen Alltags. Von Phnom Penh reisen wir durch entlegene Dörfer der Cham auf staubigen Pisten nach Norden, vorbei an fruchtbaren Reisfeldern und kleinen Fischfarmen. Entlang des großen Tonle Sap gelangen wir via Battambang zum kulturellen Höhepunkt der Reise: Angkor – größte sakrale Anlage der Welt! Die Ruinen einer mythischen Hochkultur, lange Zeit im tropischen Dschungel versunken, lassen die einstige Macht und Größe des Khmer-Reiches erahnen. Wir wollen das weitläufige Gelände aktiv mit Fahrrädern erkunden und unternehmen eine Wanderung am Fluss zum Phnom Kulen. In einer Kochschule erwartet uns kambodschanischer Gaumenschmaus! Zu Gast im typischen Khmer-Dorf erleben wir den Alltag mit Ochsen- und Pferdekarren. Kautschukplantagen und Dschungeltempeln säumen unseren Weg von Kampong Cham ans Mekongufer nach Kratie. Bei einer Bootstour auf dem Mekong begleiten uns einige Süßwasser-Delfine, bevor wir von Phnom Penh in den Süden vordringen: Über Takeo mit der Tempelanlage aus der frühen Angkorperiode erreichen wir Kampot. Ein Ausflug führt uns ins Hochland des Elefantengebirges zu einem geheimnisvollen Höhlensystem in den Karstbergen, dann entdecken wir auf einer Bootstour bei Kampot das Leben am Fluss. Am weißen Naturstrand von Kep an der Küste lassen wir unsere vielfältigen Eindrücke Revue passieren, bevor es wieder zurück in die kambodschanische Hauptstadt geht.

1. Reisetag: Abflug von Frankfurt

Abflug von Frankfurt nach Phnom Penh.

2. Reisetag: Ankunft in der Hauptstadt

Nach Ankunft in Phnom Penh erfolgt der Transfer ins Hotel. Bereits am Nachmittag starten wir nach kurzer Akklimatisierungspause zu ersten Besichtigungen in der Stadt, die als die schönste der während der französischen Kolonialzeit in Indochina erbauten Städte gilt. Wir nutzen dazu ein für Phnom Penh seit den 30er Jahren so typisches Transportmittel: das Cyclo. Die wendigen Dreiräder werden von einem sozialen Projekt betrieben. Übernachtung im Hotel in Phnom Penh.

3. Reisetag: Phnom Penh – Kampong Chhnang – Pursat – Battambang (295 km)

Eine lange Fahrtetappe liegt vor uns! Überland geht es auf der Nationalstraße 5 von Phnom Penh nach Norden vorbei an Udong, das von 1618 – 1866 Sitz der kambodschanischen Könige war. Dieses Gebiet um den Tonle Sap und das obere Mekong-Delta bilden eine weite Ebene mit fruchtbaren Schwemmböden. Das Leben wird vom Reisanbau bestimmt. In Kampong Chhnang machen wir einen ersten Stopp und besuchen die prächtig renovierte Pagode Wat Deap und den örtlichen Markt mit seinen Töpfer- und Korbflechtwaren. Dann geht die Fahrt weiter. Über Pursat erreichen wir Battambang, die einzige größere Stadt in dieser Region. Etwas verschlafen wirken die langen Straßenzüge mit den verblichenen Häuserfassaden einst prächtiger Kolonialvillen. Übernachtung im Hotel in Battambang.

 

 

4. Reisetag: Battambang – Siem Reap (184 km): Kolonialstadt & Kochvergnügen

Bevor wir wieder in unser Fahrzeug steigen, unternehmen wir noch einen kurzen Spaziergang durch die idyllischen Straßen Battambangs. Zwischen Markt und Flussufer präsentiert sie sich als architektonisches Juwel der französischen Kolonialzeit, wenn auch der alte Glanz einem morbiden Charme gewichen ist. Wir machen uns auf den Weg nach Siem Reap, die kleine Stadt, die sich in der Nähe der berühmten Grabungsstätte gebildet hat. Im Ort angekommen, erwartet uns ein Einblick in die Kochkünste Kambodschas in einem geförderten Hotel- und Restaurantprojekt, dass der Ausbildung von Jugendlichen dient. Am Abend wollen wir eine Tempelterrasse erklimmen, von der man besonders bei Sonnenuntergang eine wunderbare Aussicht auf das Gelände von Angkor hat. Übernachtung im Hotel in Siem Reap.

5. Reisetag: Monumentale Skralbauten per Fahrrad erleben!

Per Fahrrad unternehmen wir eine aktive und ausführliche Tour zu den faszinierenden Sehenswürdigkeiten von Angkor – der größten sakralen Anlage der Welt! Zunächst radeln wir zum berühmten Tempelbau von Angkor Wat. Mit seiner dreißigjährigen Bauzeit zeigt Angkor Wat eines der beeindruckendsten Beispiele der Khmer Kunst mit den längsten zusammenhängenden Flachreliefs der Welt. Die Reliefs gewähren einen Einblick in die Geschichte der hinduistischen Mythologie – eines der 7 Weltwunder!!! Erst im 19. Jahrhundert von europäischen Forschern im Dschungel wiederentdeckt, zeigt sich der Tempel Ta Phrom noch heute von Baumwurzeln und Urwald überwuchert. Ob Elefantenterrasse, die Überreste des Tempels Sras Srang oder die lächelnden Skulpturen des Bayon – die Vielzahl, Größe und filigrane Gestaltung der Khmer-Architektur wird uns in ihren Bann ziehen. Übernachtung im Hotel in Siem Reap.

6. Reisetag: Siem Reap/ Wanderung: Banteay Srei, Kbal Spien & Phnom Kulen

Nicht nur Kultur steht auf dem heutigen Tagesprogramm. Auf einer schönen Wanderung wollen wir am Fluss Kbal Spien entlang die überbordend grüne Natur rund um die berühmte alte Königsmetropole genießen. Im Fluss der tausend Lingas finden sich noch heute alte Reliefplatten, die über die Jahre hinweg durch das Wasser abgeschliffen wurden. Hier machen wir ein kleines Picknick. Anschließend geht es zu dem etwas abgelegeneren Tempel Banteay Srei. Der volkstümliche Name bedeutet „Zitadelle der Frauen“. Das Dekor des Shiva geweihten Tempels ist außergewöhnlich virtuos gestaltet: Ganze Wände sind bedeckt mit den prächtig gekleideten himmlischen Tänzerinnen und Göttinnen, den Apsaras und Devatas, die ein vollendetes Ballett in Stein aufführen. Zum Abschluss führt unser Ausflug hinauf auf den Phnom Kulen, der von den Kambodschanern als heiliger Wallfahrtsort verehrt wird. Übernachtung im Hotel in Siem Reap.

7. Reisetag: Siem Reap – Baray (146 km): Überland durchs Chenla Reich zum Dorferlebnis

Wir verlassen die Ruinen von Angkor. Die Fahrt auf abenteuerlicher Straße durch die fruchtbare Landschaft in Richtung Kampong Thom vermittelt uns einen Eindruck vom ländlichen Leben in Kambodscha. Unterwegs Besichtigung von Sambor Prei Kuk, ehemals bedeutende Hauptstadt des Chenla Reiches mit einer beeindruckenden Gruppe von Bauwerken aus der Zeit vor dem 9. Jahrhundert.Dann erwartet uns ein besonderes Erlebnis: Wir übernachten in einem traditionellen Khmer Dorf und erleben den Alltag der Bewohner. Mit alten Pferde- oder Ochsenkarren erkunden wir das Dorf, sehen die Webstuhl- und die Holzschnitzwerkstatt sowie die Bootsbauer bei der Arbeit. Beim Abendessen lassen wir uns die lokalen Gerichte schmecken. Übernachtung in einfachen Hütten/ Homestay in Baray.

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Das unbekannte Land der Khmer - 17 Tage
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