R e i s e v e r l a u f
 
Seite___/_1_/_2_/

 

Überblick

„Da tauchte ein goldenes Mysterium am Horizont auf, ein funkelndes, großartiges Wunder, das in der Sonne glänzte... „Das ist die alte Shwedagon Pagode“, sagte mein Gefährte. ...und die goldene Kuppel sagte zu mir: „Das hier ist Burma, ein Land, das anders ist als jedes andere, welches Du kennst.“ Dies schrieb Rudyard Kipling 1889 bei seiner Ankunft in Yangon. Und noch heute scheint die Zeit stehen geblieben zu sein in diesem Land, das wie kein anderes das alte Asien verkörpert! Tiefste Religiosität prägt das buddhistische Land, daran haben weit über vierzig Jahre Herrschaft der Militärs nichts geändert. Bis vor kurzem verharrte Burma, das heutige Myanmar, in politischer und kultureller Isolation und bewahrte so seine Ursprünglichkeit. Erst langsam öffnet sich die Heimat der Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi wieder für den Tourismus. Die tief verwurzelte, buddhistische Tradition ist allgegenwärtig im Alltag der höflich lächelnden Burmesen. „Nirgends haben sie eine solche Begabung zum Lachen wie in Burma“ vermerkt der Autor Amitav Ghosh über die gastfreundlichen Menschen. Ausführlich informieren wir uns über den gelebten Buddhismus bei Gesprächen mit Mönchen im Kloster und im Meditationszentrum. Begleiten Sie uns durch das sagenhafte „Golden Land“! Von Yangon fliegen wir nach Heho und besuchen die buddhistischen Höhlen von Pindaya. Über den schilfbewachsenen Inle See gleiten die „Einbeinruderer“ mit ihren Fischerbooten. Auf dem ersten burmesischen Weingut nehmen wir eine kleine Kostprobe ein bevor ein Ausflug in das ungewöhnliche Pagodenfeld von Kekku im fruchtbaren Shan-Hochland führt. Das Gebiet steht unter der Hoheit der traditionell gekleideten Pa O, die sich innerhalb der Vielvölkerunion Burmas eine größtmögliche Eigenständigkeit bewahrt haben. Am Ufer des mächtigen Irrawaddy-Stromes begeistern uns Mandalay und Sagaing mit prächtigen Tempeln, Pagoden und Mönchsklöstern. An Bord der traditionsreichen „RV Pandaw 1947/ RV Paukan“ geht es flussabwärts nach Bagan, wo wir mit Fahrrädern und Pferdekutschen die historische Pagodenlandschaft erkunden. Ein farbenprächtiger Sonnenuntergang von einer der Tausenden von Pagoden wird zu einem unvergesslichen Erlebnis! Über den alten Pilgerpfad gelangen wie hinauf zum legendenumwobenen Goldenen Felsen von Kyaikthiyo und genießen die Abendstimmung inmitten der Gläubigen zwischen flackernden und duftenden Kerzenlichtern. Mit einem letzten Blick auf die golden funkelnde Shwedagon Pagode nehmen wir Abschied.

1. Reisetag: Anreise

Von Frankfurt startet der Flug mit der Thai Airways via Bangkok nach Yangon.

2. Reisetag: Yangon: Besichtigungen

Voraussichtlich gegen Vormittag erreichen wir Yangon. Bereits nachmittags starten wir zu ersten Besichtigungen in der burmesischen Metropole. Neben der Sule-Pagode steht auch ein Spaziergang durch das alte Kolonialviertel auf dem Programm. Wir genießen die goldene Shwedagon Pagode beim magisch schimmernden Sonnenuntergang. Am Abend erzählt ein Landeskenner über das Leben in Burma. Übernachtung in Yangon.

3. Reisetag: Yangon – Heho – Pindaya: Höhlenbuddhas

Ein kurzer Flug bringt uns nach Heho, von dort geht es überland mit dem Fahrzeug weiter. Durch die grüne Landschaft des Shan-Hochlandes wird nach zirka einstündiger Fahrt Pindaya erreicht, wo wir die berühmten „Pindaya Caves“ besichtigen; in ihrem Inneren befinden sich Hunderte von Buddhastatuen in verschiedenen Größen aus Alabaster, Teakholz, Marmor, Backstein oder Lack. Anschließend wollen wir den Markt besuchen und eine kleine Fabrik, in der die burmesischen Papierschirme hergestellt werden. Übernachtung in Pindaya.

4. Reisetag: Pindaya – Inle See: Schwimmende Gärten

Nach dem Frühstück startet die Überlandfahrt durch die fruchtbare Landschaft an den Inle See. Per Boot erreichen wir unsere Bungalows, die auf Stelzen direkt über dem See errichtet sind. Eine Bootstour führt zum südlichen See-Ufer ins Dorf In Dein.

 

Vom Dorf aus geht es zu Fuß auf einer leichten Wanderung den idyllischen Hügel im Gebiet Alaung Sitthou hinauf, auf dem sich zahlreiche von Vegetation überwucherte und halb verfallene Stupas und Pagoden befinden. An Bord von motorbetriebenen Einbaumbooten entdecken wir die schwimmenden Gärten mit ihren leuchtenden Wasserhyazinthen. Aus den Pflanzen werden sogar Möbel hergestellt fürs ferne Yangon. Wir besuchen die Phaung-Daw-Oo-Pagode und eines der 17 Dörfer, in dem hauptsächlich die Intha leben. Hier erleben wir den Alltag der Bewohner, die ihre Existenz vom Fischen, Weben oder der Zigarrenherstellung bestreiten. Mit etwas Glück begegnen wir einem der heimkehrenden Fischerboote, die von den Fischern in der einzigartigen, traditionellen Technik des Einbeinruderns angetrieben über den See gleiten. Übernachtung am Inle See.

5. Reisetag: Inle See: Kekku Pagoden & Weinprobe!

Ausflug ins Hoheitsgebiet der farbenprächtig gekleideten Pa O zu dem abgelegenen Pagodenfeld von Kekku im bergigen Hinterland des Inle Sees. Auf dem Weg besuchen wir zunächst den lokalen Markt in Taunggyi, wo allerlei Köstlichkeiten feil geboten werden. Zum Mittag erwartet uns eine lukullische Weinprobe auf dem Landgut in Aythaya. Hans Edward Leimdecker wird uns in die Herstellung der verschiedenen Traubenprodukte einführen und von den Spezialitäten kosten lassen! Gestärkt streifen wir im Anschluss durch das Pagodenfeld von Kekku. Etwa 3000 kleine Pagoden wurden hier im 12. – 13. Jahrhundert vom Volk der Yun Tai erbaut. Heute lebt hier das Volk der Pa O, das sich innerhalb der Union von Myanmar einen hohen Grad an Eigenständigkeit bewahrt hat. Auf dem Rückweg besuchen wir eines ihrer typischen Dörfer. Übernachtung am Inle See.

6. Reisetag: Heho – Mandalay

Zunächst per Boot später mit dem Fahrzeug gelangen wir über Nyaung Shwe zurück nach Heho. Es erfolgt der Weiterflug nach Mandalay. Hier statten wir dem großen Yeigyio – Markt einen Besuch ab, in dessen zwei großen Gebäuden man beinahe alles findet, was in Burma hergestellt wird. Im Anschluss besuchen wir das hölzerne Shwenandaw Kloster und das „größte Buch der Welt“ in der Kuthadaw Pagode. Zum Sonnenuntergang geht es dann zum Mandalay Hill - mehr als 1500 Stufen führen auf den Hügel hinauf. Der Blick von hier auf den Irrawaddy, die Shan-Berge und die umliegenden weiten Reisfelder ist märchenhaft schön! Übernachtung in Mandalay.

7. Reisetag: Sagaing – Amarapura/ Gespräch mit Mönchen

Am Morgen fahren wir nach Sagaing, in das heutige religiöse Zentrum des Landes. Das hügelige Gelände ist übersät mit zahlreichen Pagoden, Klöstern und Tempeln. Genießen Sie die friedvolle Morgenatmosphäre, wenn das Klosterleben langsam erwacht und die Menschen auf unzähligen Treppenaufgängen ihrem Ziel entgegenstreben. Über 5000 Mönche leben hier in Klöstern und ungefähr 3000 Nonnen haben sich zu Gemeinschaften zusammen geschlossen. Am Nachmittag bietet sich dann die informative Gelegenheit beim Besuch des Maha-Gandayone-Klosters mit einigen Mönchen über ihr Leben im Zeichen des Buddhismus zu diskutieren. An dieses größte burmesische Kloster ist eine berühmte Mönchsuniversität angeschlossen. Wenn Zeit bleibt, besichtigen wir unterwegs das Bagaya-Kloster, das aufgrund seiner Schnitzereien als das schönste hölzerne Klostergebäude des Landes gilt und heute als Museum dient. Bei Amarapura wandeln wir im Abendlicht über die malerische U-Bein-Brücke, die auf alten Teakholzpfählen errichtet wurde. Übernachtung in Mandalay.

 

 

 

Weiter- oder Zürückblättern bitte rechts unten oder oben!

 
Seite___/_1_/_2_/
Sorija Reisen - Ihr Partner für Asienreisen.
 
SGM01
Begegnung mit Buddha - Die Zeitreisen - 15 Tage
Über uns
Home Service Kontakt