Überblick
Eine Reise zwischen subtropischen Ebenen, Reisfeldern und entlegenen Bergdörfern zu den alten Kulturen und Völkern des Himalaya-Ausläufers Südostasiens. Entlang der Old-Burma-Road erreichen wir vom Norden Vietnams über Chinas südwestliche Provinz Yunnan den abgeschiedenen Osten Burmas und besuchen auf unserem Weg die Minderheiten-Dörfer der Hmong und Dao in der Nähe von Sapa, der Bai und Naxi in Yunnan, der Shan, Palaung, Pa O, Intha und Lahu in Burma. Seit Öffnung der Grenzen ist die legendäre „Old-Burma-Road“ auch wieder für Reisende befahrbar und entwickelt sich zur trubelig aufstrebenden Handelsroute zwischen dem verschlossenen Burma und dem südchinesischen Yunnan. Eine Reise der Gegensätze: Bergdörfer und farbenfrohe Märkte nahe Sapa, schillernd grüne Reisterrassen, beeindruckende Gesteinsformationen des Steinwaldes bei Kunming, alte tibetische Klosterkultur in Zhongdian, faszinierende Tigersprung-Schlucht am Yangtse und die historischen Altstädte von Lijiang, Shaxi und Dali. Im alten Familienpalast der Zhu aus der Qing Dynastie übernachten wir gar wie zu Kaisers Zeiten! Dann erwartet uns Burma mit seiner traditionellen Lebensweise: Dörfer der Palaung, der Gokteikh-Viadukt, die ehemals koloniale Hillstation Maymyo, die alte Königsstadt Mandalay mit ihren Klöstern und Pagoden und schließlich der malerische Inle See umgeben von den Shanbergen. Auf leichten Wanderungen, per Fahrrad und - wer mag - auf dem Pferderücken nähern wir uns der Natur und den Menschen der Region.
1. - 2. Reisetag: Frankfurt - Hanoi
Von Frankfurt startet der Flug nach Hanoi, das wir voraussichtlich gegen Vormittag des zweiten Tages erreichen. Bereits am Nachmittag beginnen erste Besichtigungen in der vietnamesischen Metropole, die als eine der schönsten Asiens gilt. Übernachtung in Hanoi.
3. Reisetag: Fahrradtour aufs Land & per Nachtzug in die Berge nach Sapa
Früh am Morgen startet unsere Fahrradtour in die Umgebung von Hanoi. Kaum zu glauben, wie sich unweit der Großstadt die Landschaft von ihrer idyllischen Seite zeigt: Ochsenkarren, schwimmende Dörfer, Seen mit Lotusblütenpracht und hoch verehrte Pagoden passieren wir auf unserer kleinen Exkursion per Rad. Nach Rückkehr ins Stadtzentrum bleibt Zeit, Hanoi auf eigenen Wegen zu entdecken. Dann fahren wir gemeinsam zum Bahnhof und besteigen den Nachtzug in die Berge. Übernachtung an Bord des Zuges (4-Bett-Abteile).
4. Reisetag: Sapa - Dorbesuche bei den Bergstämmen
Am frühen Morgen kommen wir in Lao Cai an. Ein kurzer Transfer bringt uns in den 1922 von den Franzosen gegründeten Kurort Sapa, der auf einem Plateau in 1500 Metern Höhe liegt und oft tief in den Wolken versteckt erscheint. Ein malerisches Tal umgibt den Ort am Fuße des Berges Fansipan, der mit 3.143 Metern die höchste Erhebung Vietnams darstellt. Viele Angehörige der farbenfrohen Ethnien der Hmong und Dzao leben hier. Ausführlich wollen wir die Umgebung von Sapa erkunden: Am Vormittag starten wir zunächst mit dem Fahrzeug, später zu Fuß zur Rattanbrücke und dem nahegelegenen Ta Van Dorf, das von den Dzao bewohnt wird. Ein weiterer Fußmarsch bringt uns zum idyllischen Dorf Cat Cat. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Übernachtung in Sapa.
5. Reisetag: Über die Grenze nach Yunnan durch die Reisterrassen von Yuan Yang
Früh am Morgen unternehmen wir noch einen Ausflug zu einem Dorf der schwarzen Hmong. Eine kleine Wanderung führt vorbei an Reisfeldern, schönen Gärten und Kiefernwäldern. Wenn es die Zeit erlaubt, besuchen wir eine örtliche Schule. Anschließend machen wir uns auf den Weg Richtung Norden zum vietnamesischen Grenzort Lao Cai. Auf chinesischer Seite erreichen wir nach Erledigen der Grenzformalitäten den kleinen Ort Hekou. Von hier startet unsere Fahrt durch eine Landschaft, die von eindrucksvollen Reisterrassen geprägt ist. Seit Jahrhunderten werden diese Terrassen von der ansässigen ethnischen Minderheit der Hani angelegt.