

Geographie Kambodscha liegt im Südostasien zwischen dem 10. und 15. Breitengrad der nördöstlichen Himmelsphäre, also in den tropischen Zonen. Im Norden grenzt das Land an Laos, während im Norden und im Westen Thailand die Grenze bildet. Im Osten und im Süden hat Kambodscha den längsten Grenzverlauf mit Vietnam. Kambodscha verfügt über ca. 160 km lange Küste am Golf von Siam im Osten und im Süden. Zwei Drittel des Landes besteht aus dem Kambodschanischen Becken, dessen größte Flüsse Mekong und Tonle Sap sind. Während der Regenzeit werden große Flächen davon überflutet. Das Dangrekgebirge an der nördlichen Grenze des Landes erreicht eine Höhe von 600 Metern. Im nordöstlichen Teil erreichen die Berge Höhen bis zu 1.200 Metern. Der höchste Berg Kambodschas ist der Phnom (=Berg) Aoral mit einer Höhe von 1.813 Mentern. Das gesamte Staastsgebiet ist in 21 Provinzen eingeteilt. Klima In Kambodscha ist das Klima stark geprägt vom Monsum. Während der Regenzeit zwischen Mai und Oktober bläst der Südwest-Monsun und bringt dem Land große Mengen an Niederschlägen. In der Trockenperionde von November bis Aprlil gibt es kaum oder fast keine Regenfälle. Die Luftfeuchtigkeit beträgt während der Regenzeit um die 90% und in der Trockenzeit kann sie sogar unter 50% sinken. Die durchnittlichen Temperaturen schwanken zwischen 30 und 34 Grad. Es ist selten, dass die Temperatur unter 21 Grad liegt. Am angenehmsten ist die Zeit zwischen November und März. Flora Bis zu 60% des Landes werden noch vom Urwald bedeckt, der eine artenreiche Flora mit vielen exotischen Pflanzen schützt. Die Wälder in Kambodscha zählt noch zu den unberührten und größten Südostasiens. Der Immergrüner Bergwald wächst in Höhen über 700 Meter und ist kälterem und feuchtem Klima ausgesetzt. Der tropische Regenwald hingegen gedeiht am besten im feucht-warmen Klima unter 700 Metern. An der Küste Kamobdschas gedeihen die Mangrovenwälder. Sie wachsen an der Grenze zwischen Land und Meer. Der Nationalpark Kirirom ist der einzige Ort, wo es Pinienwälder gibt. Große Landfläche wird hauptsächlich für die Landwirtschaft genützt. Dazu gehört vor allem der Reisanbau. Reis wird in der Ebene auf überfluteten Feldern und an Berghängen im Nordosten des Landes angebaut. Das Landschaftsbild Kambodschas ist geprägt von Zuckerpalmen, die verstreut in den Reisfeldern wachsen. An der Küste findet man eine Unmenge an schönen Kokospalmen. In vielen Seen und Teichen kann man wunderschöne Seerosen und Lostusblühten bewundern, die im Buddhismus große religiöse Bedeutung haben. Fauna Wassertiere: Im Großen See - Tonle Sap - und im Mekongfluss kann man mehr als 850 Fischarten finden. Obwohl heutzutage Krokodile nur mehr in Krokodilfarm gehalten werden, sollen noch viele davon am Beginn des Flusses Tonle Sap und in den großen Flüssen in der Pronvinz Rattanakiri leben. Landtiere: Dank vielen Nationalparken in Kambodscha können noch wilde Landtiere, wie Tiger, Leoparden, Wildrinder wie wilde Wasserbüffel, Banteng und Gauer im Freien leben. In den tiefen Wäldern existieren zwei Bärenarten, der malaiische Sonnenbär und der asiatische Schwarzbär, der bis zu 150 Kilo schwer werden kann. Auch Marder, Otter, Ameisenbären und zahlreiche Affenarten finden ihre Heimat in den kambodschanischen Wäldern. Bedrohte Tierarten: Zu den vor Aussterben bedrohten Tiertarten sind die Süßwasserdelphinen, die man heute noch im Nordosten des Landes besichtigen kann. Auch wilde Rinder - Kouprey -, die fast ausschließlich nur in Kamboscha vorkommen, gehören zu den gefährdeteten Tieren. Der Braunhirsch war einst in ganz Südostasien verbreitet, ist heute fast ausgestorben. Der Sumatra-Nashorn lebt in an steilen Berghängen. Laut Schätzungen leben noch ca. 2000 Asiatische Elefanten in Kamboscha. Nationalparks
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