Geographie

Myanmar liegt am Golf von Bengalen und grenzt an Thailand, Laos, China, Indien und Bangladesch. Der zentrale Landesteil ist von breiten Flüssen und ausgedehnten Ebenen geprägt. Der größte Fluss, der Ayeyarwady (frühere Schreibweise: Irrawaddy), ist auf einer Länge von 1600 km schiffbar, und seine Schwemmebenen bilden das größte landwirtschaftliche Zentrum des Landes. Bergketten erheben sich im Osten an der thailändischen Grenze und im Norden, wo sie in die östlichen Ausläufer des Himalaya übergehen. Höchster Gipfel und gleichzeitig höchster Berg Südostasiens ist der an der Grenze zwischen Myanmar und China (Tibet) aufragende Hkakabo Razi (5881 m). Der Süden von Burma liegt an der Bucht von Bengalen und zieht sich entlang des Mergui Archipelago, das parallel zum Burmesisch-Thailändischen Festland verläuft und ein Teil der Andaman See ist. Dies ist der Ort an dem man hunderte von unbewohnten Inseln entdecken kann, unberührt von den Touristen Massen des benachbarten Thailands.

Klima

Es gibt drei ausgeprägte Jahreszeiten: Den kühlen, trockenen Winter von November bis Februar, den drückend heißen Sommer von März bis Mai und den feuchten Monsun von Mai bis Oktober.

Fauna & Flora

Die ausgedehnten Waldgebiete Myanmars, sowohl im Tiefland als auch in den Hochländern, bieten einen Lebensraum für viele wilde Tiere, unter anderem Tiger, Elefanten, Leoparden, Wildbüffel, Hirsche, Schwarzbären, Wildschweine, Affen, Bergziegen, Flughörnchen, Stachelschweine, Nashörner sowie zahlreiche Vogelarten, Insekten und Reptilien. Die meisten wilden Tiere leben in Regionen, die für Ausländer immer noch gesperrt sind. Die Regierung hat zwar einige Schutzgebiete für bedrohte Tierarten eingerichtet, aber die Gebirgsstämme jagen weiterhin alles, von dem sie meinen, daß es ihnen gehört. Die Fischer benutzen Reusen, Netze und Speere, um in Gebirgsflüssen, Seen oder Teichen einen guten Fang zu machen. Als Arbeitstiere werden Zugochsen gehalten - indische Buckelrinder oder Zebus -, die man in der Trockenzone häufig vor Holzkarren gespannt auf den staubigen Straßen sieht; Wasserbüffel, die auf den Reisfeldern der Feuchtgebiete zum Pflügen eingesetzt werden; und Elefanten, die in den Bergen Schwerstarbeit verrichten. Im übrigen sind die gängigsten Haustiere Rinder, Schweine, Federvieh, Katzen und jede Menge Hunde. Pferde und Esel kommen selten vor.

Dieses relativ kleine Land, das sich von Süden nach Norden über 2000 Kilometer erstreckt und dessen Klimazonen von tropischen Küstengebieten auf der Malaiischen Halbinsel bis zu schneebedeckten Bergen der Himalaja-Ausläufer reichen, ist mit einer unglaublich vielfältigen Flora gesegnet. Sogar innerhalb bestimmter Klimazonen, etwa der Monsunwaldzone, tauchen stellenweise andere Vegetationstypen wie Savanne oder Halbwüste auf. In den Hochländern und Gebirgen kommen, je nach Höhenlage, weitere Zonen vor:

  • immergrüner subtropischer Wald mit großblättrigen Bäumen,
  • temperierter Regenwald mit großblättrigen, teils laubabwerfenden Bäumen,
  • immergrüner Koniferenwald, subalpiner Schneewald und alpine Strauchgewächse.

 

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