Geographie

Vietnam erstreckt sich über rund 1.650 km von Nord nach Süd und verfügt über eine Küstenlinie von über 3400 km. Die Fläche beträgt 329 560 km2. Das Land umfasst die weiten Ebenen der Flussdeltas von Rotem Fluss und Mekong, die gesamte östliche Festlandküste Südostasiens und Gebirgszüge sowie Hochebenen im Hinterland. Vietnam ist in 59 Provinzen und 5 Städte aufgeteilt. Es grenzt sich im Norden an China, im Osten an Laos, im
Süden an Kambodscha und im Osten an das südchinesische Meer.

Klima

Durch die lange Nord-Süd-Ausdehnung lässt sich Vietnam in 2 Klimazonen aufteilen. Im Norden findet man ein gemäßigtes tropisches Wechselklima und es gibt eine kühle Jahreszeit von November bis April und eine heiße von Mai bis Oktober. Der Süden ist tropisch: warm bis sehr heiß während des ganzen Jahres, etwas kühler von November bis Januar, heiß von Februar bis Mai und mit einer Regenzeit zwischen Mai und Oktober.   

Fauna und Flora

Vietnam weist eine artenreiche Tierwelt auf, die jedoch durch die fortschreitende Zerstörung der Wälder bedroht ist. Schätzungen zufolge leben rund 200 Tiger, weniger als sechzig Asiatische Elefanten und nur mehr rund 10 Java-Nashörner dort, deren Überleben allesamt fraglich ist. Weitere Säugetiere umfassen Primaten (Schopfgibbons, Plumploris, Languren, Makaken), Raubtiere (darunter Malaienbären, Marmorkatzen sowie etliche Schleichkatzenarten), Paarhufer (Kantschile, Muntjaks, Hirsche) sowie zahlreiche Fledermaus- und Nagetiergattungen. Die Vogelwelt ist ebenfalls artenreich und umfasst unter anderem Fasane, Nashornvögel, Eulen, Greifvögel, Reiher und zahlreiche Singvögel. Auch Krokodile, Schlangen, Echsen und Frösche sind in diesem Land beheimatet, dazu zahllose Arten von Insekten und Wirbellosen. In den 1990er-Jahren wurden mehrere neue Arten Vietnams beschrieben, darunter das Vu-Quang-Rind und mehrere Muntjakarten.

 
 
 
 
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