Phnom Penh, Kambodschas Hauptstadt, hat in den letzten Jahrzehnten viel mitgemacht, aber auch viel von ihrem ursprünglichen und kolonialen Charme bewahrt. Sie liegt direkt an der Mündung von Mekong, Bassac und Tonle Sap und zählt zu einer der schönsten Städte Indochinas. Die im französischen Schachbrettmuster angelegten Boulevards sind von Bäumen gesäumt. Die alte Architektur von Phnom Penh stellt die Verschmelzung aus khmer und französischem Kolonialbaustill dar. Durch den zunehmenden Tourismus und die Direktinvestionen aus dem Ausland werden zunehmend moderne und tradtionelle Gebäude, Hochhäuser sowie schöne Villen gebaut.

Die Stadt, die im fünfzehnten Jahrhundert nach dem Fall des Angkor-Reichs erstmalig und 1866 dauerhaft zur Hauptstadt wurde, verdankt Ihren Namen einer alten wohlhabenden Witwe, Daun Penh (Großmutter Penh). Kambodschanischen Legenden zufolge fand sie im Jahr 1372 bei einem Spaziergang am Ufer des Chrap Chheam (heute Tonle Sap) den angeschwemmten hohlen Stamm eines Koki-Baumes. Darin entdeckt sie fünf Buddhastatuen, vier aus Bronze und eine aus Stein. Aus Ehrerbietung errichtete Sie auf einem niedrigen Hügel in der Nähe Ihres Hauses ein Heiligtum für die Statuen. Dieser Hügel, Phnom Penh genannt, sollte der Stadt später Ihren Namen geben.

Heute präsentiert sich Phnom Penh als eine sehr attraktive und aufgeschlossene Stadt mit Aufbruchstimmungen. In den letzten Jahren hat sich die Stadt zu dem nach Angkor zweit wichtigsten touristischen Ziel in Kambodscha entwickelt.

Für Touristen und Stadtbewohner ist das Ufer des Tole Sap vor dem Königpalast, das über ca. 2 km von einer breiten Promenade gesäumt wird, Zentrum der Stadt. Unzählige Restaurants, Bars, Cafes, Verkaufstände und Garküchen sind in der Umgebung nebeneinander dicht angesiedelt. Abends strömt hierher eine große Menschenschar aus allen Ecken der Stadt, um hier die frische Briese zu genießen, Freunde zu treffen oder ganz einfach die vielfältigen kulinarischen Angebote auszuprobieren.

Zu den touristischen Hauptattraktionen von Phnom Penh gehören u. a.:
• Silberpagode: Eine beeindruckende Sammlung von Buddhastatuen ist hier zu bewundern.
• Königspalast
• Nationalmuseum: Großartige Kollektion von kambodschanischen Bildhauern.
• Wat Ounalom – eine der schönsten Pagoden von Phnom Penh.
• Wat Phnom: Das religiöse Heiligtum von Phnom Penh. Rund um den Ort laden zahlreiche Gebäude aus der französischen Kolonialzeit zu einem Rundgang ein.
• Toul Sleng – Killing Fieds Museum: Folterkammer des Steinzeitkommunismus.

Ausflugziele in der Umgebung von Phnom Penh:
• Tonle Bati: Kleinere Tempelanlagen aus der Angkor-Epoche mit gut erhaltenen Wandreliefs.
• Phnom Chisor
• Choeeung EK – Killing Fields, wo ein Gedächtnis-Stupadie Überreste hier
Ermordeter beherbergt.
• Oudong – die alte Hauptstadt Kambodschas mit ihrem ländlichen Flair.

 

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