Zentralvietnam

Das Zentralvietnam setzt sich aus mehreren Provinzen zusammen, die sich zwischen der Küste und dem Truong Son-Gebirge erstrecken. Es bildet die klimatische Übergangzone zwischen Nord- und Südvietnam. Dort dauert die Regenzeit im Allgemeinen von September bis Februar. Als beste Reisezeit gilt daher von Februar bis Ende Mai, bevor Hitze und Feuchtigkeit im Sommer den Höhepunkt erreichen.

Hue
Hue ist eine friedvolle Kleinstadt mit vielen Seen, Kanälen und üppigen Grün. Die Stadt gehörte früher zum Königreich Cham. Hue selbst hat viel an Kultur und Geschichte anzubieten. Die Besichtigung der königlichen Grabstätte sowie ein Bootsausflug auf dem Fluss des Duftens zur Thien Mu Pagode, die in einer ländlichen Umgebung liegt, bringen den Besucher zum Staunen und Schwärmen. Der Sonnenuntergang dort gilt als ein besonderes Erlebnis. Zum Ausklang des Tages ist ein typisches Dinner nach königlicher Art mit folkloristischer Untermalung bestens geeignet.  

Danang
Danang ist die drittgrößte Stadt Vietnams und war während des Vietnamkrieges ein bedeutender Stützpunkt der Amerikaner. Doch Kolonialbauten, grüne Boulvards oder der Spaziergang an der Flusspromenade erinnern eher an die Zeiten der französischen Herrschaften, als an die Vietnamkriegsjahre, die die Stadt anscheinend gut überstanden hat. In den letzten Jahren hat sich Danang zu einer aufstrebenden City entwickelt und zählt heute zu einem wichtigsten Handelszentrum Zentralvietnams.

Hoi An
Die Stadtarchitekturen von Hoi An stammen teilweise aus dem 16. Jahrhundert und spiegeln die Einflüsse der früheren Kolonialenherrschaften wider – eine Mischung aus französischem, chinesischem und japanischem Baustil nach vietnamesischer Art. Hoi An gehörte zwischen 16. und 17. Jh. zu einem der bedeutendsten Hafenstädte des Orients. Zu den Attraktionen in Hoi An zählen vor allem die 200 Jahre alten Wohnhäuser wohlhabender chinesischer Kaufleute. Am bekanntesten sind die chinesischen Versammlungshallen. Die kleine rote überdachte Japanische Holzbrücke aus dem 16. Jh. gilt als das Wahrzeichen von Hoi An. Ebenso ist der Besuch des Markts am Thu Bon Fluss empfehlenswert.  

My Son – Das Kulturerbe des Cham-Reiches
Der Ausflug nach My Son, der Sie durch bewaldete Berglandschaften und Täler führt, bringt den Besucher zu Vietnams stimmungsvollsten Stätten der Erinnerung an die Kultur der Cham, die bis ins das 7. Jahrhundert zurückreicht. Dort befindet sich das Tempelkomplex des Weltkulturerben My Son. Archelogischen Befunden zufolge wurden bereits seit dem 4. Jh. Cham-Könige beigesetzt wurden und die Stätte wahrscheinlich von den Herrschern der Champa-Hauptstadt Simhapura errichtet wurde.

 

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